Propósitos para el año que empieza. Ojalá, primer trimestre de 2017, Hamburgo. Por Lara Estévez

Vorsätze für das beginnende Jahr. [hoffentlich], erstes Vierteljahr 2017, Hamburg. Von Lara Estévez. Redigiert von Felicitas Moser

Me deseo un año nuevo harapienta de vestiduras que dan entidad a personajes nacidos del miedo a ser la verdad de mi ser. Me deseo mi verdad y mi libertad, y creo que por eso lloré todo este mes, porque hay una despedida definitiva y un no retorno a quien creo conocer dentro de mí.
Im neuen Jahr sollen ihre Kleider zerfetzen, das wünsche ich mir, dass diese Gestalten im neuen Jahr Lumpen tragen, die in mir aus der Angst vor meinem wahren Sein geboren werden. Ich wünsche mir meine Wahrheit und meine Freiheit und ich glaube, darum habe ich den ganzen Monat lang geweint: Es ist ein endgültiger Abschied von ihr, die ich in meinem Inneren zu kennen glaube und es gibt kein Zurück.

 

Lara con su compañera de exploraciones

Lara mit ihrer Erforschungsbegleiterin

 

 

Me declaro desconocida en rincones tan profundos que es propicio rehacerme, reinventarme y hacerme este pedido diario de presencia sin sentencias, observante y sintiente.
Die Erkenntnis, mir an dunklen Orten tief in meinem Inneren selbst Unbekannte zu sein, ermutigt mich dazu, mich neu zusammenzusetzen und neu zu erfinden und mich jeden Tag selbst zu einer Gegenwärtigkeit aufzufordern, die urteilsfrei bleibt, beobachtend und einfühlsam.

En mis visiones de luz y brillo de mí misma hay hoy soledad y vacío, pero éste no es precisamente triste. Esta soledad es un espacio de ligazón conmigo, y este vacío es un espacio para la búsqueda, un terreno fértil en donde construir mi vida plena y honesta.
Wenn mein Blick heute Licht auf mich wirft, entdeckt er Einsamkeit und Leere, doch sind sie nicht unbedingt traurig. Die Einsamkeit ist ein Raum der Verbindung zu mir selbst und die Leere ein Raum für die Suche, ein fruchtbares Feld, auf dem ich mein volles, aufrichtiges Leben entstehen lassen kann.
En esta visión, en estos deseos, hay aún mucho por atravesar, hay mucho hacer para ser, pero en este nuevo hacer es bueno que esté atenta a un personaje recurrente que me visita, la recurrente ansiedad, que es habilidosa y se disfraza de deseo, pero es, en verdad, puro miedo. Miedo a que el tiempo no alcance y no pueda cumplir mis fantasías (ni siquiera mis sueños profundos).
In diesen Visionen gibt es noch vieles zu durchdringen um zum Sein zu gelangen und ich sollte dabei auf eine Gestalt achtgeben, die mich immer wieder aufsucht: Die Bedrängnis. Sie ist durchtrieben und verkleidet sich als Wunsch, ist im Grunde aber nichts anderes als Angst. Angst, dass die Zeit nicht ausreicht, um meine Träume zu leben (oder nicht einmal, um mir meine innigsten Wünsche zu erfüllen).
Así que trataré de estar alerta, y cuando la identifique, intentaré observarla. Quién sabe, así eventualmente algún día se marche y me deje estar en calma. Al fin y al cabo, es cierto que sólo seré lo que esté haciendo, pero no en apariencia, en presencia. Sería bueno, entonces, recordarme que tiendo a la dispersión, así que mejor tener tiempo libre y dejar de vivir a contra reloj, y hacer poco, pero muy junta y religada a mí, que es donde siento una verdadera luz y donde mi amor habita.
Also werde ich versuchen, wachsam zu sein, um diese Gestalt zu erkennen und zu beobachten und wer weiß, vielleicht verschwindet sie dann eines Tages und lässt mich in Ruhe. Denn letzten Endes bin ich das, was ich aus meinem inneren Sein heraus tue und nicht das, wonach es scheint. Ich tue also gut daran, mir vor Augen zu halten, dass ich zur Zerstreuung neige und mir meine Zeit lieber frei halte anstatt im Wettlauf gegen die Uhr zu leben und lieber weniger mache, dafür aber wirklich bei mir bleibe, dort, an jenem inneren Ort, an dem ich wahres Licht spüre und meine Liebe wohnt.

Fotos: https://www.facebook.com/laralaralialiala?fref=ts

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(1) Comentario | Kommentar

  1. Una mujer alemana me dijo: “Qué texto tan dramático, pero tiene algo!! Eine deutsche Frau sagte mir: “Was für einen dramatischen Text, der hat aber etwas!”

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